Zum 01.11.2014 wurde mit Entscheidung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt die Ortskundeprüfung im Zusammenhang mit der Beantragung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung auf die technischen Prüfstellen von DEKRA und TÜV verlagert.

Mit der Ortskundeprüfung weisen insbesondere Taxifahrer nach, dass sie sich mit den Straßen, Plätzen und markanten Orten gut auskennen und ortsunkundige Fahrgäste auf dem kürzesten Weg an ihr Ziel bringen können.

  • Taxischein - Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und mündlichen Teil.
  • Kleiner P-Schein - Die Prüfung besteht aus einem mündlichen Teil

Die Prüfung richtet sich nach dem Ortskundekatalog, so dass ein gezieltes Lernen möglich ist.

Der schriftliche Teil der Ortskundeprüfung erfolgt nun analog zu den übrigen Fahrerlaubnisprüfungen am PC (Multiple-Choice) und auch die in der mündlichen Teilprüfung zu beschreibenden Zielfahrten werden PC gestützt und manipulationssicher ausgelost.

Die schriftliche Prüfung besteht aus 50 Multiple-Choice Fragen, die am Computer beantwortet werden müssen. Zu den Fragen werden 5 Antwortmöglichkeiten vorgegeben, von denen 1 - 5 richtig sein können. Von 50 Fragen müssen mindestens 90% richtig beantwortet werden. Bei mehr als 5 Fehler, ist die Prüfung nicht bestanden.

Erst nach dem Bestehen des schriftlichen Prüfung kann der Prüfling einen Termin für die mündliche Prüfung vereinbaren. In der mündlichen Prüfung müssen von 3 Fragen 2 zur Zufriedenheit der Prüfungskommission gelöst werden. In der Regel wird bei allen 3 Fragen die kürzeste Strecke zwischen jeweils 2 Objekten abgefragt. Der Prüfling muss den kürzesten Strecke unter Nennung aller befahrenen Straßen aufsagen.

Da es keine Ausbildungsvorschriften gibt, ist es durchaus möglich, sich den notwendigen Wissensstand selbst anzueignen.

Ein Bestehen der Ortskundeprüfung ohne kompetente Anleitung ist so gut wie unmöglich!

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